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... Boden stattfinden, ist zwar Zufall, hat aber fast die Bedeutung eines Brükkenschlags. Trotzdem darf die dem Verkehr übergebene 6,5 kmlange Strecke durch die Stadt Neuenburg nicht dar- über hinwegtäuschen, dass diese Region am Fuss des Juras punkto Autobahnbauimmer noch nachhinkt. Die durchgehende Verbindungder N 5 bis nach Solothurn im Nordosten und nach Yverdon im Südwesten dürfte kaum noch in diesem Jahrzehnt vollendet sein. Und mit der Querspangenach Murten zur N 1 wird es auch nicht gerade im Eilzugtempo vorangehen. Anders präsentiert sich die Lage in Genf. Die Stadt ander Rhone ist schon seit längerem über die N 1/N 12 andas übrige Autobahnnetz angeschlossen. Die über 10 km lange Umfahrung in Genf ermöglicht es nun den Automobilisten, Südfrankreich und Spanien zu erreichen,ohne die Autobahn zu verlassen. Die neueröffneten Abschnitte bringen mit ihrer Kanalisierung des Verkehrsaber auch eine spürbare Entlastung der Zentren, was denBewohnern dieser Städte und der Umwelt zugutekommt. So begrüssenswert diebeiden Autobahnteilstücke an sich sind, die Euphorie imAutobahnbau, wie sie zu Beginn der sechziger Jahrenoch überall herrschte, ist verflogen. Zwar hat das Schneckentempo beim Bauder Nationalstrassen in den vergangenen Jahren insoweit sein Gutes gehabt, alssich die Verantwortlichen nicht mit der erstbesten Variante zufriedengaben, sondern ...