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... umfassend saniert werden muss. Wie das geschehen soll, wird derzeit untersucht. Eine der möglichen Varianten - die teuerste - ist der Bau einer dritten Tunnelröhre Das Gewölbe und die Sohle des Belchentunnels weisen wegendes Bergdrucks in zunehmendem Masse Schäden auf. DieUrsache ist bekannt und für den Jura typisch: Der Tunnel ist aufrund 60 % seiner Länge von Gipskeuper und Anhydrit umgeben. Wenn dieses Materialmit Wasser in Berührung kommt, dehnt es sich aus. Dadurch wächst der Druck auf die Tunnelwand, und weil der Quellprozess noch immer andauert, muss der Umnel auf mittlere Frist einer umfassenden Sanierung unterzogen werden, damit er nicht eines Tages geschlossen werden muss. Varianten in Prüfung Zurzeit werden mögliche Sanierungsvarianten von einer Studienkommission bearbeitet, derVertreter des Bundes und der Kantone Baselland und Solothurn angehören. Die Federführung liegt - wie beim Unterhalt des Tünnels - bei den Baselbietem Bis zum Herbst sollen sich die Überlegungen auf einigewenige Varianten konzentrieren. Dabei werden technische Aspekte sowie Vorund Nachteile beim Verkehr, beim Unterhalt und bei der Ausführungssicherheit untersucht Teuerste Lösung Bei der ersten Variante steht die Trockenlegung im Vordergrund. Dort, wo der Berg am meisten quillt, soll ein Entwässerungsstollen das Gebirgswasser ableiten. Dazu gibt es allerdings ...