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... Teils der 304-Population teilte. Rosttod. Dergestalt geläutert fand Andreas mit der nötigen Sorgfalt das aktuelle Gefährt vor 11 Jahren in der Nähe von Köln bei einem Automechaniker in Rente. Der hatte den Schlitten für seinen Sohn von Grund auf und bis ins Detail fein säuberlich restauriert. Doch dem Sohn stand der Sinn nach anderem, und er verschmähte das niedliche Gefährt. Vaterfreuden sehen anders aus! Doch dies war des Andreas’ Glück, und seither ist er stolzer Besitzer eines der besseren Exemplare dieses mittlerweile – gerade aufgrund der Rostpest – gesuchten Oldtimers. Einen Teil seines weiteren automobilen Lebens verbrachte Andreas nach dem Kauf des Peugeots mit der Suche nach den passenden originalen Alufelgen, um dem grazil badewannenartigen Gefährt einen sportlichmaskulinen Touch zu verpassen. In einem Hinterhof entdeckte er schliesslich einen gammligen 304er mit den begehrten Rädern – musste dann aber für 400 Euro die ganze Ruine kaufen, um die Felgen zu bekommen. Klar ist: Machen sich echt gut, die Dinger! So. Los gehts. Schon vor dem Einsteigen bemerke ich etwas einigermassen Skurriles: Die Motorhaube ist ziemlich genau gleich lang wie das Heck. Wären da nicht die Scheinwerfer und die Windschutzscheibe, so wüsste man kaum, wo vorne und hinten ist. Egal. Ab in die Kissen, kuscheln. Unglaublich. Ein Sofa auf Rä- dern, alles ist ...