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... frei entstammt der neue Thronfolger dem Siebener-Geschlecht. Statt des Willens zur Systemveränderung drü cken seine Züge eher das Streben nach Höherem aus: Die riesige BMW-Niere steht für unbedingte Dominanz. Desi gner nennen es Präsenz, der Volksmund dagegen (Überhol-JPrestige. Unmiss verständlich zeigt die Front, wer naht, während sich das gedrungene Heck fürs forsche Auftreten zu entschuldi gen scheint - ein ent eilender Siebener könnte als künftiger Fünfer durchgehen. Leicht öffnen die Türen, der BMW heißt seinen Gast willkom men und zeigt: Dank langem Radstand ist die kompakt wirkende Karosserie geräumig. Auch das Cockpit dürfte die Stammwäh lerschaft nicht vor den Kopf stoßen: Es orientiert sich wieder zum Fahrer hin. Die zweite Hutze, die dem Display Un terstand bot, ist verschwunden. Der Bildschirm ist jetzt größer, knapp über zehn Zoll, und gut integriert. Gewichen ist die kühle Klarheit des Vorgängers. BMW hat die Konsole wie der mit Knöpfen bevölkert. Somit bietet sie wieder einen traditionellen An blick, fast Heimeligkeit. Gleiches gilt für den Mitteltunnel: Aus ihm wächst ein Getriebe-Wählhebel, handschmei chelnd und Joystickartig geformt — wohl keiner wird den umständlichen Lenkradhebel des Vorgängers vermis sen. Ins BMW-Allgemeingut ist dage gen der Dreh-Drücksteller des i-Drive- Bediensystems übergegangen, nun ...