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... tiefen Wellen, Querfu gen und liederliche Flickstellen kom men, um den Z4 aus dem Konzept zu bringen. Dann untergraben trockene Stöße und deutliche Karosseriebewe gungen sowohl Spurstabilität als auch Komforteindruck. Hinzu kommen me tallisch harte Klopfgeräusche, vor allem aus Richtung Hinterachse. Zurück auf der Landstraße passt wieder alles. Die rein elektrisch betriebene Lenkung verzichtet auf blitzartiges Zu cken aus der Mittellage, reagiert pro portional und kalkulierbar. Und der 1575 Kilogramm schwere Z4 folgt an gemessen zügig und neutral, verlangt wegen zarten Eingangsuntersteuerns aber in engen Kurven etwas mehr Platz als erwartet. Dafür bleibt er bis ins schärfste Sportprogramm mit redu zierter Elektronik-Fahrhilfe frei von Hinterlist. Weder Lastwechsel noch forsches Herausbeschleunigen sorgen für überraschende Heck-Reaktionen. Das im Vergleich zum Vorgänger um satte 175 Kilogramm erhöhte Gewicht ist hier allerdings ebenso zu spüren wie im Fahrdynamik-Parcours, wo er - wie bei den Bremsprüfungen - ein hohes, jedoch kein Spitzenlevel erreicht. Ins gesamt haben die Ingenieure den Z4 gekonnt für den Alltag abgestimmt. Er begeistert mit geschliffenen Formen, ohne durch Nervosität zu stressen. Und während Bryan Adams seine Hymne vom „Summer of 69“ anstimmt, kann der Z4 gelassen dem Sommer 2009 entgegensummen. Text: Jörn Thomas, Fotos: ...