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... sich jederzeit anhand der Unfälle überprü- fen. Selbst wenn etwa - wie im Wallis - auf zweispurigen. Strassen tödliche Kollisionen bei Überholmanö- vern entstehen, so sind nicht die Strassen, sondern eben die Lenker schuld. Dass meist relativ harmlose oder auch fast allgemein geübte Fehler, wie Streifkollision als Folge unvorsichtigen Überholens oder Kreuzens, nahes Aufschliessen in Kolonnen und ähnliches, zu folgenschweren Unfällen führen, ändert nichts daran, dass sie vermeidbar gewesen wären! Nun, was tun wir, um die Unfälle zu verhindern? Zwar leisten die Fahrlehrer ihr Bestes: Sie mühen sich damit ab, ihren Schülern unerwartete Risiken zu zeigen. Sie verursachen entsprechend weniger Unfälle. Vermutlich werden auch Polizeifahrzeuge weniger unfallträchtig sein - sofern sie nicht gerade ausserhalb der Verkehrsregeln eine Verfolgung oder einen Noteinsatz fahren -, denn auch die andern sind der Polizei gegenüber eher «rücksichtsvoll». Aber schon bei den theoretischen Prüfungen wird mehr Gewicht auf Verkehrsregeln gelegt, welche mehr die Verkehrsflüssigkeit als die Unfallverhütung zum Thema haben. Der zukünftige Lenker weiss danach, was «sein Recht» ist; worauf er spä- ter gerne pochen wird. Wenn wir dann die Bussenskala durchsehen, von der Parkzeitüberschreitung über die Geschwindigkeitsüberschreitung, meist auf offenen Strassen, bis zum ...