Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Kontrollierbarkeit Beim sportlichen Fahrzeug mit hoher Motorleistung hat es sich als richtig erwiesen, die vom Fahrer beim Gasgeben und Lenken ausgeübten Kräfte nicht auf zwei Räder zu beschränken. Die Wirkungen von Antriebsschub und Lenkung können dann gegen einander ausbalanciert werden, es ergibt sich eine optimale Kontrollierbarkeit des Wagens. Darum stand es für Porsche von vornherein außer Zweifel, den Hinterradantrieb beizube halten. Mit dem Transaxle-Konzept ließ sich eine optimale Gewichtsverteilung von ca. 50 : 50 erreichen, die sich auch bei beladenem Fahrzeug nur unwesentlich verändert. Die höchsten Gewichtskonzentrationen - vorn der Motor, hinten das Getriebe mit Achsantrieb, Batterie und Kraftstofftank - sind auf die Wagenenden verteilt, was der beim Straßenfahrzeug wünschenswerten Richtungsstabilität zugute kommt (hohes Trägheitsmoment um die Hochachse). Der Motor wurde jedoch nur soweit nach vorn gerückt, wie es der Innenraum erfordert. An Bug und Heck bleibt trotz kurz gehaltenen Überhängen reichlicher Verformungsweg im Interesse der passiven Sicherheit. Porsche gehörte schon in der Vorkriegszeit zu den Pionieren der Einzelradaufhängung im Straßenund Rennfahrzeug. Beim 928 ermöglichte die tiefe Schwerpunktlage die Anwendung vieler bei Rennfahrzeugen gewonnenen Erkenntnisse, die den Fahreigen schaften ebenso wie dem Fahrkomfort zugute ...