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... etwa eine neue Kurbelwelle mit etwas längeren Kurbelzapfen, so dass der Hub grösser wird, nimmt von den Zylinderböden etwas Material weg, so dass der Zylinderkopf näher zur Kurbelkammer hinabreicht, und erhält so eine beträchtlich vermehrte Kompression. Auch die Kolbenstangen werden ein klein wenig länger gemacht. Die Verwendung von Zündkerzen, die im Zylinderinnern möglichst viel Raum einnehmen, beschränken das Gasgemisch eventuell auf einen kleineren Explosionsraum und vermehren dadurch die Kompression unauffällig. An und für sich ist jede derartige Aenderung geringfügig, zusammengenommen aber ist ihre Wirkung erstaunlich. Das Benzin mit einem «Doping» zu versetzen ist sehr einfach. Früher verwendete man Pikrinsäure, die aber durch ihre gelblichen Flecken sich zu leicht verrät und ausserdem auch zu heftig wirkt. Auch der Kniff, dem Vergaser statt der Zusatzluft reinen Sauerstoff aus eigenen Behältern zuzuführen, bewährte sich nur eine Zeit lang, da der Behälter und die Rohrleitung sich nicht gut verstecken lassen und die Examinatoren den Trick bereits kennen. Dagegen tut Aether, den man direkt mit dem Benzin einfüllt, noch immer seine Wirkung. Sein Geruch geht in dem des Benzins auf, und sonst verrät nichts sein Vorhandensein. Die abnormale Beanspruchung, die einem derart über seine normale Kraftleistung hinaufgeschraubten Motor zugemutet wird, hat selbstverständlich ...