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... Freien und Warmluftvorhänge, kann noch hingenommen werden. Massnahmen gegen Reklamebeleuchtungen ebenso. Falls aber die Strassenbeleuchtung aus Spargründen so reduziert werden sollte, dass die Sicherheit nächtlicher Strassenbenützer beeinträchtigt wird, hört der (Spar-)Spass auf. Und fraglich ist, ob die Einschränkung der Installation von Elektroheizungen der Weisheit letzter Schluss darstellt. Energiepolitisch möglicherweise ja, ökologisch hingegen - Stichwort Treibhauseffekt - eher nein. Aber eben: In einem Ländlein, das der Kernenergie abgeschworen hat, verheizt man lieber Erdöl und -gas und produziert damit neben SO2 (Schwefeldioxid) und NOx (Stickoxid) auch C02 (Kohlendioxid). Schuld an der Luftverschmutzung und am Treibhausklima sind ja allemal die Autos (der andern natürlich). Und damit wären wir beim beliebtesten dauerhaften Konsumgut der Menschheit angelangt, beim rollenden Vehikel. Dass das Auto nicht ungeschoren wegkommt, wenn von Energiesparen die Rede ist. liegt auf der Hand. Dass der Bund Vorschriften zur Bekanntgabe des Energieverbrauchs von Anlagen, Geräten und Fahrzeugen erlassen wird, ist an sich sinnvoll und konsumentenfreundlich. Fragwürdiger wird es, wenn der Bundesrat ermächtigt werden soll, Anforderungen für die Zulassung von «Energiefressern» zu diktieren. Im Klartext heisst das: Der Bundesrat kann ...