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... men (verschütteten) Verlusten zu den Fahrzeugen getragen und in Fahrzeugtanks eingefüllt. Die Benzinkontrolle, die ich zu führen hatte, konnte, trotz allen Frisierkünsten der Buchhaltung, unter diesen Umständen nie stimmen. Man kann es heute kaum mehr glauben, aber die 1939 gefassten Kanonen stammten noch aus dem Ersten Weltkrieg. Es waren Krupp-12,5-cm-Geschütze mit schmalen Eiserireifen und für den Pferdezug bestimmt. Die Strassenlage dieser Veteranen war unberechenbar, die Höchstfahrgeschwindigkeit mit Motorzug war mit 25 km/h an der oberen Grenze. Beim Schiessen fuhr die Lafette beim Rückstoss auf einen Holzkeil hinauf und rollte dann wieder hinunter, worauf, das Geschütz neu gerichtet werden musste. Es war noch vor 1941, als unsere Batterie die neuen Bofors- Kanonen in Empfang nehmen konnte, die dank ihrer ölhydraulischen Federung viel schneller hätten gezogen werden können, als unsere alten Lastwagen hergaben. Nachdem die Requisitionsfahrzeuge soweit hergerichtet waren, dass man sie für militärische Übungen einsetzen konnte, begann eine Zeit der Waffenruhe, die bis April 1940 andauerte, als der Krieg in Frankreich so richtig losbrach. Diese Zeit wurde in der Schweiz dazu benutzt, die militärischen Befestispäter Schneeketten an, die er den Fahrzeughaltern bei der Abschätzung zum Kauf anbot. Der Offiziers-Chevrolet, den ich gelegentlich fuhr, ...