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... Gebiet schon aufzuweisen hatte. Da war nämlich einWerkmeister namens Nyberg auf den Gedanken gekommen, dass man durch Verbreiterung der Angriffsfläche der Räder eine stärkere Adhäsion und demzufolge eine grössere Möglichkeit der Fortbewegungim Schnee gewinnen könne. Die schwedische Postverwaltung brachte diesen Gedanken ungesäumt zur Ausführung und führte auf der Strecke Lulea—Kahx(95 km) den Autobetrieb mit Raupenrädern ein. Es war, dank dieser Vorrichtung, möglich, selbst bei starkemSchneefall den Verkehr ungehindert aufrechtzuerhalten. Es lag nahe, den Versuch auch für unsere Verhältnisse zu wagen. Der erste Versuchswinter war leider sehr schneearm (1924/25), und es konnten keine schlüssigen Ergebnisse erzielt werden. Bereits die Versuche des darauffolgenden Winters zeigten, dass es sich nichtdarum handeln konnte, das System Nyberg unbesehen zu übernehmen, sondern es galt, eine Anpassung anunsere alpinen Verhältnisse vorzunehmen. Bei den in Schweden befahrenen Strecken hatte es sich meist umebene Strassen gehandelt. Sollte die Neuerung für die Schweiz wirklich zu praktischer Verwendung durchdringen, so musste es möglich gemacht werden, auch wesentliche Terrainsteigungen, wie sie die schweizerische Landstrasse nun einmal fast durchwegs aufweist, überwinden zu können. Die schwedischen Raupenbänder hatten eine Breitevon 350 mm aufzuweisen; man wählte aber für ...