Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Sie sich? solchen Motoren in weiten Kreisen ein eher positives Zweitaktbewußtsein ausge löst. Und im Vertrauen dar auf schickte sich Gutbrod sogar an, die Entwicklung des Zweitakters mit Macht voranzutreiben. Der hauseigene Zweizylin der-Zweitaktmotor kam zu nächst mit 593 cm3 und 20 PS (14,7 kW) zum Einsatz. Ab 1952 folgte dieser Ver sion eine größere mit 663 cm3 und 26 PS (19,1 kW). Schon gegen Ende der 600er Epoche aber hatte eine Ge meinschaftsentwicklung mit Bosch und Goliath die ersten Erfolgsergebnisse gezeigt: Durch eine mechanische Di rekteinspritzung und eine se parate Frischölschmierung versprach hier eine leistungs fähigere, sparsamere und ge ruchärmere Zweitakt-Gene ration heranzureifen. Die 700er Einspritzmaschine leistete 30 PS (22,1 kW) und brauchte weniger als der Vergasertyp. Ein solcher Gutbrod Superior pflegte mit 6,5 bis 7,5 L/100 km aus zukommen. Er konsumierte also ebensoviel wie heute ein gleich starkes Zweitakt-Mo torrad. Die Fahrleistungen von Gutbrods Klein-Coupé trugen ihm zu Lebzeiten den Ruf einer gewissen Sportlichkeit ein, der auch durch die er folgreiche Teilnahme an Rallyes und Zuverlässig keitsfahrten untermauert wurde. Inzwischen freilich würde kein Mensch mehr die Fahrt im Einspritz-Gutbrod als atemberaubend empfinden: Das Auto er reichte etwa 115 km/h, und beim Beschleunigen ...