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... heissen werde. «In meiner Wohnung in New Jersey hätte ich mich alleine gefühlt und Depressionen gekriegt.» Ihre zwei Söhne sehe sie jetzt sogar mehr als früher, fügtsie lachend hinzu. Ob sie bei Ankunft in New York das Schiff verlassen werde? frage ich. Sie winkt ab. «Ich habe meine Söhne zum Mittagessen an Bord eingeladen.» Auf dem Schiff fühle sie sich aufgehoben. «Es ist wie eine grosse Familie, und ich bin sehr glücklich. Auch darüber,dass ich mir diesen Lebensstil noch viele Jahre leisten kann.» O erfrischt Imaginäre Trophäe In einem Schaukasten auf dem dritten Oberdeck entdecke ich Fotografien von «heutigen»«QE2»-Berühmtheiten. Namen wie Elton John, Rod Stewart Meryl Streep, Elizabeth Taylorund Nelson Mandela tauchen auf. Sie alle erfüllten sich den Traum einer Transatlantiküberfahrt Auf Deck bläst mir ein kräftiger Wind entgegen. SalzigeGischt, aber zärtlich wie Nieselregen, erfrischt mein Gesicht. Dieendlos scheinenden Wassermassen präsentieren sich mir in sattem Dunkelgrün, mit weissenSchaumkronen versetzt. Mein Blick schweift über die Reeling. Horizont, so weit mein Auge reicht, bei einer Reisegeschwindigkeit von 28 Knoten. Die legendäre «Mauretania»,die im November 1906 zu ihrer Jungfernfahrt startete, errang das «Blaue Band», die imaginäre Trophäe für die schnellste Atlantik- überquerung. Sie hielt es 22 Jahre lang. Die «Mauretania» bot ihren ...