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... Uebeln alsdann nach. Lage der Dinge das mindere wählen, das meist in der kleineren Uebersetzung und einer langsameren Fahrweise liegt. Vor dem Kriege zeigte eine Firma in Paris und London einen Ausweg aus diesem Dilemma, der auch noch heute seine Gültigkeit dat. Es war zwar nichts Neues und auch nichts Sensationelles, aber es stellte zweifellos etwas ganz Praktisches dar, wenn man den Kostenpunkt ausser acht liess. Dieser Ausweg bestand darin, dass man die Hinterachse mit zwei verschieden grossen Kegelradantrieben versah, die nach Belieben ausund eingeschaltet werden konnten. Konstruktiv bietet eine solche Anordnung gar keine Schwierigkeiten, nur ist sie, wie gesagt, kostspieliger als der einfache Kegelradantrieb. Damit besass jedes Fahrzeug eine doppelte Uebersetzung in der Hinterachse, ein dreigängiger Wagen also sechs und ein viergängiger acht verschiedene Vorwärtsgeschwindigkeiten plus zwei verschiedenen Rückwärtsgängen, welch' letztere Eigenschaft auch gar nicht so übel ist. Man kommt in der Tat manchmal, zumal mit sehr grossen Wagen, in die Lage, eine längere Strecke rückwärtsfahren zu müssen, was mit den meisten Rückläufen eine sehr langweilige Geschichte wird, da sie immer sehr klein übersetzt sind. Im Jahre 1914 versah die amerikanische Firma Cadillac ihren 30 HP Vierzyiinderwagen mit einem derartigen doppelten ...