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... öffnet er seine Pfortenzum 70. Mal - unter allen nur denkbaren Begleitumständen stattgefunden. In den Siebzigerjahren wurden die negativen Auswirkungen der Massenmotorisierung auf die Umwelt erstmals zum öffentlichdiskutierten Thema und das private Motorfahrzeug von der Gründergeneration der Grü-nen zum Umweltsünder Nummer 1 erklärt. Es folgten schwierige fahre. Zwar nahm die Zahl der Autos auch in der Schweiz, wo die grüne Saat besonders gut aufging, in den letzten zwei Dekaden weiterhin stark zu, aber Apjfa dividualvjgrkehrsmittelhatte seine Unschuld verloren. Der Automarkt sah sich erstmals mit Rückschlägen konfrontiert, und auch am Salon ging die Anti-Auto-Stimmung nicht spurlos vorbei. Inzwischen hat sich das Blatt wieder gewendet. Die Automobilindustrie stellt heute Produkte her, die so sauber, leise, sparsam und sicher sind wienie zuvor. Das zahlte sich aus: In der Schweiz wurden 1999 erstmals seit langem wieder über 300 000 Autos verkauft. Und der Genfer Salon erwartetheuer die Rekordzahl von 700 000 Besuchern. Das Auto ist wieder wer. Doch vor sorgloser Euphorie wird gewarnt: Am 12. März, am Schlusstag des diesjährigen Salons, befinden die Schweizer Stimmbürger über die Verkehrshalbierungs-Initiative. Wenn wir aus Bequemlichkeit nicht an die Urne gehen, weil wir überzeugt sind, dass eine solch abstruse Idee ohnehin keine Chance hat: Die ...