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... nur ein Mangel an Erziehung, an Selbstbeherrschung und stellt den Betreffenden stets in ein schlechtes Licht. Der vernünftige ruhige Fahrer lässt sich durch nichts aus seiner Ruhe bringen, auch durch die schwierigste Situation nicht, noch durch ein gänzliches Versagen seines Wagens. Wenn die Fuhrleute und Passanten um ihn her in den kräftigsten Ausdrücken schimpfen und fluchen, dann mag er gegen alle Invektiven taub sein und er wird bald sehen, dass der Radau von selbst aufhört. Streikt der Motor z. B., will er nicht anspringen, dann ist ihm mit Geschimpf und blindem Ankurbeln auch nicht beizukommen. Man sehe nach den wahrscheinlichen und möglichen Ursachen des Versagens, in erster Linie der Zündung, der Vergasuug und bringe die einzelnen Hilfsorgane mit grösster Ruhe und Ueberlegung in Ordnung. Das herumstehende Publikum sei einem absoluter Schnorz, denn jede Bitte, Aufforderung an die Leute, sie möchten sich entfernen, ist nutzlos. Kommt einer gar zu nahe, so wird ihm gegenüber ein gelindes Treten auf den Fuss oder das Herumfuchteln schmieriger Hände vor seinem Gesicht die gewünschte Wirkung nicht verfehlen. Man bewahre dieselbe Ruhe auch bei Karambolagen und Zusammenstössen, die bisweilen unvermeidlich sind, auch den Polizeibeamten gegenüber. Die von ihnen gestellten Fragen seien kurz beantwortet; dann lohnt es sich, sobald als möglich wieder weiter zu fahren. ...