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... Lebensphase unvermeidlich sind. Und man mit den dadurch geschaffenen Symptomen und Problemen dann erstmal alleine dasteht. Als da wären: Erhöhter Pulsschlag. Heimliche Textnachrichten. Feuchte Hände, solange man noch nicht mit der Wahrheit rausgerückt ist. Dann, natürlich, schlechtes Gewissen, Beziehungskrise. Am Ende die finale Konsequenz des Ganzen: der ungeplante Familienzuwachs. Und damit verbunden meistens auch zu knapper Garagenraum. Ja, Garagenraum. Immerhin will das neue Familienmitglied ja vom ersten Tag an auch gepflegt untergebracht sein. Und da die Trennung von den Spätfolgen vorhergehender Affären meist länger dauert, als geplant – wenn denn überhaupt etwas geplant sein kann, in einer solchen Situation – findet man sich im Regelfall in einer ungemütlichen Patchwork-Situation wieder: Die verflossene Favoritin ist noch da. Respektvoll betrachtet, aber nicht mehr mit dem alles verzeihenden verliebten Blick, der noch die größte Schwäche in eine innige Charaktereigenschaft zu verwandeln vermochte. Der die Kraft hatte, aus Rost über Nacht Patina zu machen. Oder mangelndes Temperament trendgerecht zu Hygge oder Entschleunigung umzudefinieren. Von der Favoritin, die sie kürzlich noch war, in kürzester Zeit zur ungeliebten Kostgängerin verkommen, die ganz pragmatisch betrachtet zum Erhalt ihrer Werte nach wie vor einer gewissen Aufmerksamkeit ...