Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... der Wagen mehrheitlich mit «gut» ab. Und das war ja erst der Anfang, denn über die nächsten Jahrzehnte wurden dem Käfer viel Ausdauer und mehr Luxus anerzogen. Bereits im Juli 1949 gab’s ein Export-Modell mit Chromstreifen und Glanzlackierung, 1951 kamen Ventilationsklappen, 1952 Schwenkfenster vorne. 1953 wurde die Rückscheibe vergrössert (Stichwort: Ovali). Ab August 1955 gab’s einen Doppelauspuff, ab August 1957 eine erneut vergrösserte Heckscheibe. Im Jahr 1965 kam dann der 1300er Motor, 1966 der 1,5-Liter, 1970 der 1302 mit veränderter Vorderachse und 1972 schliesslich der 1303 mit Panoramascheibe. Die Leistung war bis 1970 auf 50 PS angestiegen, die ursprüngliche Aufhängungskonzeption war moderneren Lösungsansätzen gewichen, die Carrosserie aber blieb bis auf Retuschen während über 30 Jahren Bauzeit unver- ändert. Und mit 21,5 Millionen gebauten Exemplaren war er das bis dahin meistverkaufte Auto überhaupt. Wie stark der Käfer über die Zeit verbessert wurde, spürt man, wenn man sich in einen VW Typ 11 der Anfangszeit setzt. Zwar erinnern Fahrgeräusch und Ergonomie an die späteren Exemplare, mit einem unsynchronisierten Getriebe und Seilzugbremsen erinnert der Wagen aber eher an Vorkriegstechnologie. Trotzdem fährt sich der Früh-Käfer gut, die Sicht nach vorne ist in Ordnung und die 25 PS reichen für flüssiges Vorwärtskommen. Dass der Wagen einen ...