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... gegossen sind. Das Metall leitet die Hitze nicht so gut wie das Wasser, und es kann daher der Vorteil der hohen Kompression nicht voll ausgenützt werden. Der ideale Zylinder sowohl für Zweitaktals auch für Viertaktmotoren ist derjenige, an dem weder an der inneren noch an der äusseren Wand überflüssige Metallteile vorhanden sind. Nirgends sollte es unnötig starke Metallwände geben, ganz besonders nicht um den Zylinderkern herum, der Kühlmantel sollte bis in alle Winkel geführt sein und alles Metall im Kühlmantel in möglichst gleicher Stärke dimensioniert sein, insbesondere in der Nähe der Oeffnungen beim Zweitaktmotor. Die Oeffnungen sollen vollständig von Wasser umspült sein, vornehmlich die Auspufföffnungen, wo die Abgase die Tendenz haben, die Zylinderwand zu überhitzen und infolge ungleichmässiger Ausdehnung ein Verziehen der Wand zu bewirken. Wo die Wände dicker sind, dort wird die Hitze nicht entsprechend fortgeleitet, und zumeist werden solche Stellen rotglühend. Wenn der Wassermantel ferner unten am Zylinder plötzlich aufhört, bildet sich an dieser Stelle leicht eine Falte im Metall. Aus diesem Grunde ist es besser, den Kühlmantel nach untenhin zu verengen, so dass in den unteren Querschnitten immer weniger Kühlwasser ist. Es ist klar, dass bei jeder Verbrennungsmaschine das obere Zylinderende weit mehr Hitze abzugeben hat als das untere, das nur gegen ...