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... Beta zeigt deut licher als alles andere, daß Lancia zum Fiat-Konzern ge hört und die sich daraus er gebenden Rationalisierungs möglichkeiten zwecks Renta bilitätsverbesserung soweit wie möglich zu nutzen ver sucht: Auch wenn das Zweinockenwellen-Triebwerk hier quer im Bug sitzt, um 20 Grad nach hinten geneigt ist und die Vorderräder antreibt, kann es seine Fiat-Abstammung nicht leugnen. In den Grund merkmalen stimmt der 1,8 Li ter-Motor denn auch mit sei nem im Fiat 132 Verwendung findenden Pendant überein: gleiche Werte für Hub, Boh rung und Verdichtung, fünf fach gelagerte Kurbelwelle, Nockenwellenantrieb mittels Zahnriemen, elektrothermisch gesteuerter Kühlerventilator. Trotzdem wurde er nicht gänzlich unverändert über nommen, sondern in einigen wesentlichen Punkten abge wandelt: Andere Zylinder köpfe, andere Nockenwellen sowie Änderungen auf der Ansaugund Auspuffseite sorgen bei gleicher Nenn drehzahl für eine höhere Lei stung (110 statt 105 PS) und für ein von 14,4 auf 14,7 mkg angewachsenes maximales Drehmoment, das bereits bei deutlich niedrigerer Drehzahl (3000 statt 4200 U/min) anfällt. Diese Modifikationen sind der Maschine ausnehmend gut bekommen. In der Praxis machte sich vor allem der günstigere Drehmomentver lauf positiv bemerkbar: Der Beta-Motor legte eine erfreu liche Elastizität an den Tag und beschleunigte ...