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... aber aus Kostenund Fertigungsgründen leider noch nicht in Frage. Die Elektrophorese, die Tauchbad-Grundierung der Rohkarosse unter Stromeinwirkung, ist dagegen bereits Standard. Dieses Verfahren soll gewährleisten, daß der Grundierlack auch in die engsten Winkel und Hohlräume gelangt. Bei der Behandlung des Unterbodens und der Fahrzeug- Hohlräume hat aber fast jeder Hersteller, wie unsere Aufstellung auf der nächsten Seite zeigt, sein eigenes Konzept. Recht unterschiedlich ist zum Beispiel die Zusammensetzung und die Haltbarkeit des Unterbodenschutzes, den inzwischen jeder Wagen hat: Die meisten Firmen verwenden PVC-Kunststoffe, die sich durch hohe Abriebfestigkeit auszeichnen und somit ein vorzüglicher Steinschlagund Dauerschutz sind. Mittel auf Bitumen-Basis sind nicht ganz so langlebig, garantieren dafür aber einen etwas besseren Korrosionsschutz. Noch wirksamerer Rostschutz läßt sich mit Bitumen-Wachs- Mitteln erzielen; die Abriebfestigkeit ist aber nur ausreichend. Reine Wachs-Substanzen bieten zwar sehr guten Korrosionsschutz, haben aber leider die geringste Haltbarkeit aller Mittel. Nicht immer wird der gesamte Wagenboden behandelt; oft kommen zwei verschiedene Mittel auf der Wagenunterseite zum Einsatz. Ford und Opel schützen z. B. nur besonders strapazierte Stellen mit PVC und sprühen ...