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... ausdrücklich erklärte. Er benutzte dazu für einen Japaner ungewöhnlich deutliche Worte. Wenn die japanische Gesellschaft sich jetztnicht ändere, das alte Korsett nicht abstreife, das zwar Erfolg gebracht habe, jetzt aber alles einzuschnüren und zu ersticken drohe, dann, soKawamoto, «verlieren wir ein zweites Mal einen Weltkrieg». Die Worte des Honda-Prä- sidenten sind keineswegsübertrieben. Die Situation des einst so erfolgreichen Unternehmens hat sich in den letzten drei Jahren negativ entwickelt. Der Ertrag ist laufend zurückgegangen, undKawamoto bestätigte uns auch, dass Teile der Automobilproduktion nicht mehr kostendeckend seien. Wären danicht die Motorräder, Honda würde ziemlich sicher rote Zahlen schreiben. Die ungemütliche Lage spiegelt sich auch in den Fabriken. Hochmoderne Werke, wie beispielsweise Suzuka, sind,nach Angaben des Managements, höchstens zu 80 %ausgelastet. Der Grund für die gegen-über früher total veränderte Lage ist hauptsächlich imstarken Yen zu suchen. Die Währungssituation hat dazugeführt, dass die Produktion von Honda-Modellen in denUSA mindestens so kostengünstig, wenn nicht gar billiger als in Japan ist. Honda «reimportiert» gegenwärtigrund 10 000 eines in Japan nicht produzierten Modellsaus seinem USA-Werk. Sollte aber aus Kostengründen derin Amerika gebaute Accord ebenfalls nach Japan «reimportiert» werden, sind si- ...