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... Ge wicht kontern. Wobei der Porsche auch vom zögerlichen Volllast-Anfahrverhal ten des GT-R profitiert. Ursprünglich mit einer Launch Control sowie der Aussicht auf Zeiten um 3,6 Sekunden bis Tempo 100 konzipiert, strapazierten einige Fans den Sprint-Modus samt Antriebsstrang derart, dass Nissan dieses Feature wieder rauswarf. Nicht weiter schlimm, wenn man die Leistung - wie auch beim 911 Tur bo — fast immer und überall nutzen kann. Anders als andere, teils spitz ab gestimmte, hinterradgetriebene Mit glieder der Supersport-Clique bleiben beide prinzipiell gutmütig. Mit leichten Vorteilen für den Nissan, bei dem der Allradantrieb noch schlüssiger mit Sta bilitätsprogramm und Gewichtsvertei lung paktiert. Auf agiles Einlenken ohne störendes Untersteuern folgt neu trales Kurvenverhalten. Erst bei star kem Leistungseinsatz und reduziertem ESP-Eingriff drückt der 4,65-Meter-Bolide kalkulierbar mit dem Heck. Selbst nasse Pisten können den Elan des mit speziellen 20-Zoll-Dunlops bereiften GT-R kaum mindern. Beim Elfer miss fällt hingegen die teils willkürlich wechselnde Kraftverteilung zwischen Hinterund Vorderachse. Dafür wirkt der GT-R auf unregelmä ßig zerfurchten Oberflächen steifbei niger. Einseitige Unebenheiten regen ihn zum Kippen um die Längsachse an, was die Lenkpräzision beeinträchtigt. Hier bleibt der Porsche komfortabler, ...