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... Piquet überholte schon nach sechs Runden seinen Lands mann Ayrton Senna (Getriebe probleme), nach neun Runden Spitzenreiter Keke Rosberg. „Der Rest war einfach“, lächel te Piquet. „Die Zeit im Rennau to ist zwar nie leicht, weil du im mer fighten mußt und ins Auto hineinhorchst, aber diesmal merkte ich lediglich leichte Vi brationen von den Reifen. Auf geregt war ich höchstens in den letzten zehn Runden, als Prost näher kam - da hab ich einfach den Ladedruck erhöht. Sonst war mir beinahe langweilig.“ Das Schicksal eines Cham pions: Da rennt Piquet seit über einem Jahr einem Sieg hinter her, ist frustriert und verzwei felt, und dann ist ihm auf dem Siegerpodium fast schon wie der langweilig. „Aber ich bin trotzdem sehr glücklich, nach so vielen schlechten Rennen endlich wieder ein Sieg.“ Die stille Sensation: Aus dem Siegerauto wurden anschlie ßend noch 21 Liter Sprit ge pumpt. Und der Williams-Hon da von Keke Rosberg (Zweiter trotz Reifenwechsel) war gar nicht mit vollem Tank, sondern nur mit 210 Liter Benzin gestar tet, „weil wir nicht mehr brau chen“. Das beweist: Die McLaren-Porsche-Konkurrenz hat nicht nur gewaltig aufgeholt, sondern sich sogar Reserven für die zweite WM-Saisonhälfte geschaffen. Hat Piquet in Le Castellet das Ruder in der Weltmeisterschaft 1985 herumgerissen? Ingenieur Paul Rosche: „Wir werden ganz ...