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... unter dem Namen P3. Der Wagen war allen andern haushoch über legen, und Ruesch siegte mit einer Durch schnittsgeschwindigkeit von über 130 km/h. 170 SwissClassics Septem ber/Septembre 2004 Im Vergleich mit dem Sieger des Grossen Preises relativiert sich diese Zeit aber deutlich: Bernd Rosemeyer auf dem 520 PS starken Auto Union siegte im Grossen Preis der Schweiz mit 161,777 km/h und zeigte, dass der P3 auf internationalem Niveau veraltet war. Zwei weitere bemerkenswerte Rennen kennzeichneten Rueschs Saison 1936: Ein dritter Platz am Grand Prix von Albi hinter dem Prinzen Bira auf ERA und dem Franzosen Veyron auf Bugatti. Am Grand Prix in Donington -102 Runden, to tal 490 km - siegte Ruesch zusammen mit Richard Seaman. Zum Einsatz kam Rueschs Neuerwerbung, ein 3,8-Liter-Alfa -Romeo 8C. 1937 startete Ruesch in Bern mit diesem Alfa Romeo 8C im Feld der Grand-Prix Rennwagen. Doch bereits in der siebten Runde gab er auf. Diagnose: Riss im Zylin derkopf. Am Samstag hatte er mit dem gleichen Wagen das ganze Feld im Rennen um den Preis von Bremgarten überrundet. Doch seine erfolgreichen Jahre schien Ruesch hinter sich zu haben. Ein junger Draufgänger aus Freiburg holte sich jetzt die Lorbeeren: Emanuel de Graffenried. Zwischen 1934 und 1937 hatte Ruesch weit über 100 Rennen bestritten. 30-mal stand er zuoberst auf dem Podest, in Donington, in ...