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... wurde, wobei sich die ursprüng lichen 180 PS erheblich vermehrten. 1946 ging Ingenieur Colombo zu Ferrari, um sich ganz dem Rennund Sportwagenbau zu widmen. Dort hat er in drei Jahren folgende Typen gebaut: Den Ferrari-„Tourensportw und „Renusport“, einen Rennwagen für die Formelklasse 2, einen Formelrennwagen für die Klasse 1 und dazu für die gleiche Klasse noch einen mit zweistufigem Kompres sor. Außer den Rennwagen für die Formelklasse 1 haben alle Fahrzeuge einen 2-Liter-Zwölfzylinder-V-Motor mit einem überquadratischen Verhältnis zwischen Hub und Bohrung (z. B. 60X58,8 beim 2 Liter). Dadurch bleiben die Kolbengeschwindigkeiten selbst bei hohen Drehzahlen tder 2-Liter-Ferrari erreicht 7000 U/min und mehr) verhältnismäßig gering, was ein großer Vorteil ist. Interessant sind die verwendeten Haarnadel-Ventilfedern. Da zwei Pleuel nebeneinander anf einem Kurbelzapfen laufen, liegen die beiden Zylinderreihen nicht so nahe beisammen, wie dies normalerweise bei Reihen- % - t - moto'rcn der Fall ist. Damit steht auch der notwendige Raum zur Verfügung, um Haarnadelfedern verwenden zu können. Die Leistungen der Ferrari-Wagen sind folgende: Touren sport 115 PS, Rennsport 148—155 PS, Formelwagen der Klasse 2 desgleichen, Formelwagen der Klasse 1 etwa 230 PS, mit zweistufigem Kompressor und 4 Nokkenwellcn über 300 PS. Und nun die ...