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... nach wie vor gezwungen ist, zur Bedienung des Getriebes eine Hand vom Lenkrad zu nehmen. Es ist das Verdienst eines Schweizers, unseres Pioniers und Altmeisters C. E. Henriod, das Problem einer endgültigen Lösung am nächsten gebracht zu haben. Wenn die im folgenden näher beschriebene Konstruktion Henriods im Laufe der Zeit vielleicht auch noch bauliche Aenderungen durchmachen wird, Aenderungen, die mit Rücksicht auf die Grossfabrikation möglicherweise wünschbar erscheinen, so ist sie im Prinzip doch schon heute einwandfrei. Das geht, ganz abgesehen yon Ueberlegungen, auch aus Versuchen hervor, die mit einem Wagen, der das Henriod'sche Getriebe aufweist, seit Monaten mit bestem Erfolg durchgeführt werden. Im Führerabteil dieses Wagens sucht man vergeblich nach dem üblichen Kupplungspedal und dem Schalthebel. Einzig ein Bremspedal, ein Gaspedal und ein Lenkrad hat man vor sich — und auf dem Lenkrad zwei Druckknöpfe. Tafel 1 : Der «Schaltautomat» von Henriod. A == Motorschwungrad; B = Primärwelle des Wechselgetriebes; C = Nockenwelle zur Betätigung der Uebersetzungs-Bremsbänder; D = Motorkurbelwelle; E = Kurbelgehäuse; F = Getriebegehäuse; M = Hauptschnrierkanal der Satelliten; 5 = Bremstrominel des direkten Ganges; 1* 23 S* = Betätigungsnocken der Trommelbremsen von 1* 2* 3S; 4' 5* = Nocken zum Ein. und Auskuppeln. d«s direkten Ganges; 8, 9 = Sperräder der ...