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... meist vorbei, meint Malte Jürgens. nen wirkt Stcinzeitler Fred Feu erstein wie ein abgespaceter Sciencefiction-Held, und der Verdacht erhärtet sich, dass die bisherigen Besucher der Opel- Live noch nicht über einen Internet-Anschluss verfugen; sonst wären sie vermutlich ab geschreckt daheim geblieben. Ebenfalls auf jede Men ge Multimedia-Effekte setzt die Ausstellung „Automobility“ des Vitra-Museums. Auch sie lockt den Besucher vom hei mischen Bildschirm weg nach Weil am Rhein, nur um ihn dort vor eigene Bildschirme zu stellen. Dieses Konzept des Knöpfchendriickens und Seitenaufrufens,. des angestrengten War tens auf Bild und Text, das dumpfe Starren auf winzige Bildröhren, bei dem schon in einer Zweiergruppe im Grunde einer zuviel vor dem Schirm steht: Das fiel bereits als Höhe punkt der Langeweile auf der Kasseler documenta X durch. Daran ändert sich auch nichts, wenn unter der weit grei fenden Überschrift „Was uns bewegt“ ein paar liebe Kleinwa gen à la Goggomobil 250 oder Fiat 500 in Regalen die Compu terterminals flankieren. Am se henswertesten ist noch das Mu seumsgebäude vom Schräge- Wände-Spczialisten Frank O. Gehry, das aussieht wie eine surrealistische Garage nach dem Besuch von Orkan Lothar in Begleitung eines Erdbe bens. Nur 31 000 Besucher in acht Monaten wollten im Vitra-Design-Museum sehen, „Was uns bewegt“ - bei ...