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... hatten oder stehen in ihrem zweiten Leben (wie Audi und Maybach), andere hatten gar drei Lebenhatten oder leben zum dritten Mal (wie Bugatti und MG). Ihren Namehatte die ebenfalls dreimal existente MarkeTalbot vom EarlofShrewsbury and Talbot. Die ab 1903 gebauten Clement-Talbot waren eine Abwandlung der Clement-Bayard, nachmals Darracq. Trotz weiterer Liaison führten die englischen Talbot ab 1910 ein Eigenleben. Ab 1927 verhalt der Genfer Georges Roesch den englischen Talbot mit hochtourigen Motoren zu neuem sportlichem Renommee. Doch 1935 wurde Talbot in die Rootes-Gruppe integriert, und 1938/39 ging dieMarke in Sunbeam auf. Ab 1920 hatte man in Frankreich den Markennamen von Darracq auf Talbot gewechselt und schuf ebenfalls technische Höhepunkte. 1934 übernahm der Italo-Engländer Anthony C. Lago die Mehrheit derSocietö des Automobiles Talbot und führte die Marke zu weiteren Spitzenleistungen: Grandiose, spezialkarossierte Coupös, Cabrios undauch Limousinen von hohem Prestigewert. Zudem gab es Grand-Prix- Erfolge und 1950 (wie schon 1934) einen Le-Mans-Sieg. Doch Ende 1958 gingen Werk und Markenname an Simca. Im gleichen Jahr war Ford-Partner Simca unter Chrysler-Fittiche gekommen. 20 Jahre später trat Chrysler die europäischen Werke an PSA Peugeot-Citroen ab. PSA vereinte all deren Modellreihen Anfang 1980unter der Marke Talbot. Doch auf Dauer ...