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... fast 30 Prozent vom Ausland abhängig ist. Preisexplosionen auf dem Rotterdamer Kraftstoffmarkt schlagen dann zürn Teil auf die Tankstellenpreise durch. Und drehen die OPEC-Staaten') den Ölhahn ein wenig oder ganz zu, so könnten bald auch hier Benzintanks austrocknen. 80 Prozent unserer Rohölimporte stam men zur Zeit aus dem OPEÖ-Bereich - und da dort 70 Prozent der sicheren Weltreserven liegen, wird sich daran vorläufig nur wenig ändern. Das ist gefährlich, weil die Lieferbereitschaft der OPEC-Staaten schwinden könnte. Benzin benötigen aber nicht nur die Automotoren, sondern auch Chemie- Diplomvolkswirt Peter Rammner, 43, ist Mitarbeiter der Projektgruppe „Energie, Rohstoffe, Technologie“ im Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung in München. Die gemeinnützige Einrichtung wird durch die Beiträge ihrer Mitglieder und durch staatliche Zuschüsse unterstützt. werke. Sind Rationierungen bei Ver sorgungskrisen erforderlich, so wird vermutlich die Sicherung der Industrie produktion Vorrang haben gegenüber dem privaten Fahrzeugverkehr. Aber: Wegen der explodierten ölprei se werden die Anstrengungen beim Aufspüren neuer Ölreserven und für eine stärkere Auslastung dieser Quel len weltweit (Entölungsgrad bislang unter 30 Prozent), besonders bei den OPEC-Staaten mit hohem Kapitalbe darf und bei den Nicht-OPEC-Ländern verstärkt werden. Bald können ...