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... mit 200 km-Std. über die Strasse, da schlägt und rumort es an seinem linken Hinterrad, da fliegt ein Stück Protektor voraus — auch der zweite Reifen ist hinüber. Noch hat er als Ersatz einen Vorderradreifen, der aber passt nicht für die Hinterräder, und so ist er gezwungen, nach 50 km Fahrt nach Brescia zurückzukehren. Auch für ihn, der nach all den Vorbereitungen als heisser Favorit aller Fachleute galt, ist das Rennen vorbei. Der Kampf fragt nicht darum, der tobt weiter ! Immer weiter! Bologna, die erste Etappe, wird von Borzacchini als Erstem mit zehn Sekunden Gewinn gegenüber dem Vorjahre passiert — um weniges schneller ist man also geworden. Nuvolari folgt, dann Castelbarco, alle drei auf Alfa-Romeo. Ein paar Wagen rutschen von der Strasse, andere in den Graben — es passiert keinem Menschen was dabei. Nur ein paar Maschinen sterben. Und mehrere Asse des Lenkrades werden ausser Gefecht gesetzt. Erst Trossi, dann Brauchitsch — wer wird folgen? Noch mehr steigt die Geschwindigkeit. Borzacchini — Nuvolari — Castelbarco, die drei passieren in dieser Reihenfolge auch Florenz. Soll sich nichts mehr ändern? Bis Siena nicht, nein, auch bis Rom nicht! Borzacchini bleibt Erster. In 5 Std. 20 Min. für die 605 Kilometer. Das sind 113,4 km-Std., sind zwei Minuten schneller als Caracciola im Vorjahre. Kein Aufenthalt, nur weiter — der Abend naht! Und auch ...