Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Shinkansen einem privat zu fahrenden Sportwagen vorgezogen wird. Und doch gibt es da einen Spirit, der in einem Sportwagen, oft von ungewöhnlicher Natur, ausgedrückt wird. Der Datsun SP211 von 1959 basierte auf dem Bluebird und wurde als Fairlady lanciert. Der Datsun-Chef höchstpersönlich hatte sich 1958 in New York beim Besuch des Musicals My Fair Lady, das wiederum auf George Bernard Shaws Pygmalion basierte, zu der Bezeichnung inspirieren lassen. Pygmalion war ein Stück über eine kleine Blumenverkäuferin, die durch Ehrgeiz und Sprechunterricht vom einfachen Mädchen zu einer Lady gemacht wurde. Der Datsun Fairlady erfuhr eine ähnliche Vervollkommnung: Er entwickelte sich zum gefälligen Sportwagen à la MGB, nur dass er in seiner letzten Version 1968 als Datsun 2000 Sports Roadster beeindruckende 135 PS produzierte und den englischen Konkurrenten in Sachen Leistung und Qualität locker hinter sich ließ. Schon zuvor gab es in Japan den phänomenalen Honda S500 im Jahr 1963 und ein Jahr später den Mazda Cosmo mit Wankelmotor. Toyota präsentierte 1965 den 2000 GT, der sich am Jaguar E-Type orientierte und dessen sensationelles Design die Firma Toyota keinem einzelnen seiner Designer zugeschrieben hat – bis Paolo Tumminelli in seinem faszinierenden Buch Car Design Asia (siehe OCTANE Ausgabe 18) den Namen Satoru Nozaki nannte. In Vergessenheit ...