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... Luxusautos an die gesellschaftliche Elite der USA zu unterstützen. War der erste 340 America noch ein ungehobeltes Tier, so hatten die späteren America und Superamerica größere Abmessungen, mehr Gewicht und ein barockeres Erscheinungsbild. Der 500 Superfast war das große Finale dieser Serie von Luxusautos, und ein Muss für Sellers. Doch hier musste der impulsive Komödiant ausnahmsweise mal geduldig sein. Er kaufte den Superfast am 28. Juni 1965, ausgeliefert wurde er aber erst nach der Earls Court Motor Show im Oktober. Obwohl der Londoner Ferrari-Händler Maranello Concessionaires Diskretion bezüglich seines berühmten Kunden wahren musste, posierte Sellers auf der Show ganz unverhohlen neben dem Ferrari – eine Hand auf der Karosserie und mit Britt Ekland an seiner Seite. Der Wagen war in Nocciola lackiert, einem hellen Haselnusston, der ins Goldene ging, und wirkte so schick wie der Ledermantel, den Sellers lässig zur Schau trug. Ein Jahr später steuerte Sellers seinen heulenden Superfast nach Rom, wo er die Kriminalkomödie ‚Jagt den Fuchs!‘ drehte. Er hatte kein Geld in Außenspiegel investiert, auf seiner Fahrt durch Europa gab es ohnehin wenige Autos, die ihn überholen konnten. Doch am Set war dieser meisterhafte Komiker – wenn die Klappe gefallen war – nicht immer so locker drauf. In Rom schleuderte er Britt Ekland einen Stuhl an den Kopf, was die ...