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... Am Kühlergrill prangt nach 40 Jahren wieder das alte Ford-Oval: blausilbern, massiv, ein bißchen antik — wie aus dem Juwelierladen. Chefdesigner Uwe Bahnsen und Chefkonstrukteur Waldemar Ebers (na bitte, Joe heißt hier keiner!) sind ganz verliebt in den neuen Bugspoiler. Der eine, weil das Ding so dynamisch aussieht; der andere, weil es so aerodynamisch wirkt: Das Auto wird 15 1/2 stärker auf die Straße gepreßt. Der Bug wurde eine Handbreit länger (mehr Knautschzone), aber auch eine Handbreit niedriger: Der Fahrer sieht einen Meter mehr von der Straße. Nicht nur am Vordertaunus, auch am Hintertaunus gab es eine Flurbereinigung. Die Rückleuchten reichen jetzt um die Ecke herum, und das Heckblech wurde höher. Nachteil: Man muß auch die Koffer höher heben. Vorteil: Bei einem kleinen Heckaufprall muß nicht gleich der Kofferraumdeckel erneuert werden. Die hinteren Dachpfosten sind schmaler geworden, das Heckfenster wurde ein ganzes Drittel größer. Der Fahrer sieht mehr vom Verkehr, und wenn er sich in seinem Sitz hochreckt, sieht er sogar, wo sein Auto hinten aufhört. Unglaublich, aber wahr! Vorne heraus wird auch nach Steinschlag freie Sicht garantiert: Wie alle Ford ab 1976 hat auch der Taunus serienmäßig eine Frontscheibe aus Verbundglas. Und er hat serienmäßig Automatikgurte. Warum wir mit ihnen trotzdem nicht zufrieden sind, ...