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... Schliesslich musste Wyss seinenTraum auch in eine Schale verpacken, und diese ist, wie manunschwer feststellen kann, höchst ansehnlich ausgefallen. Demnach am ehesten ein Multitalent, denn letztlich hat der Maschineningenieur ausser demBasismotor (Ford 2-Liter Cosworth-Turbo) und dem Renngetriebe (Hewland) praktisch alles selber entwickelt, selber gefertigt oder nach eigenen Plänen fertigen lassen. Bauzeit sechs Jahre, was im Vergleich zu seinen «Konkurrenten» enorm ist. Oder auch wieder nicht, denn er arbeitete praktisch allein, unddies nur in der Freizeit. Auch die Kohlefaserkarosserie sowie das Monocoque aus Karbon hat er in Eigenregie gefertigt. Runde10 000 Arbeitsstunden sind so zusammengekommen, dazu einwährschaftes Einfamüienhaus an Materialkosten. DA IST ES PRAKTISCH, wenn man wenigstens einen verständnisvoUen Vater hat, der in seiner Präzisionsschleiferei die nötigeArbeitsfläche freiräumt und ausserdem über Maschinen verfügt, die man zur Herstellung eines automobilen Einzelstücks gut gebrauchen kann. Auch dies steht im Lastenheft eines Strassenfahrzeugs: DerWendekreis darf 18 m nicht überschreiten. Und die Vorschrift hält der Leblanc mit respektvoHemAbstand ein. Hart ist die Arbeit, dieses Ding zu fahren, 100 Grad Lenkradeinschlag aUerhöchstens,montiert ist die härteste aüer verfügbaren Karbon-Rennkupplungen. So erspart sich Wyss das ...