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... ging auch das Schiff mit Kurs nach einem australischen Hafen ab. Der Chauffeur bemerkte die Abfahrt des Dampfers, verlor jedoch nicht seine Ruhe und legte auch kein Misstrauen in die Ehrlichkeit seines Passagiers an den Tag: Der «Sahib» hat mir mein Geld zugesagt, ich werde geduldig im Namen Allahs abwarten. Wochen vergingen und Nr. 189 stand immer noch mit weiterlaufendem Preisanzeiger am Quai. Bereits wurde Said Abdul von seinen Kollegen wegen seiner Leichtgläubigkeit verlacht, die Polizei interessierte sich für den Fall und die Zeitungen bemächtigten sich der Sache. Der arme Chauffeur, Hess sich nicht Ibeirren und wartete fast ein halbes Jahr auf seinen Passagier. Er hatte nicht umsonst gewartet. Der Amerikaner, dem zufällig eine Bombayer Tageszeitung in die Hände gefallen war, erinnerte sich seiner Schuld und sandte zu Händen des amerikanischen Konsulates für den geduldigen Fahrer einen Scheck, der dessen Hoffnungen weitaus überstieg. Damals sassen wir zusammen auf der Redaktion eines mittleren Blattes, jung, eifrige Reporter, die hinter allem Geheimnisse witterten, welche sich sensationell auswerten Hessen. Die Redaktionsbude stak voll Rauch, und wir wühlten in Zeitungen, Büchern, Depeschen, diskutierten leidenschaftlich über das neueste Ereignis, das neueste Buch, die letzte Theateroder Filmpremiere. Der Tag stand draussen in grauen Nebeln, es ging ...