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... Produktionszeit verkauft sich dieser kompakte Fronttriebler in den USA sehr gut. In seinem neuen, kürzlich erschienenen Buch «Talking Straight» («Ehrlich und offen gesagt*), das er nach dem Welterfolg seiner in acht Millionen Exemplaren verbreiteten Autobiographie schrieb, gibt sich lacocca selbst recht bescheiden: «Der Mythus um meine Person hat sich heute bis zur Lächerlichkeit von der Realität entfernt. Ich möchte dem Prachtsburschen, zu dem mich die Medien gemacht haben, gerne einmal im wirklichen Leben begegnen. Ich würde ihn vom Fleck weg engagieren!» Seit dem spektakulären Übertritt von Ford zu Chrysler sind nun zehn Jahre vergangen. Sein Arbeitsvertrag garantiert ihm den obersten Chefsessel bei Chrysler noch für mindestens drei Jahre, bis zum Jahre 1991. In seinem Exklusivinterview von vollen 75 Minuten Dauer (Wert: 10 000 Dollar, wenn es wahr ist, dass lacocca pro Stunde 8000 Dollar verdient!) wollte er es nicht gelten lassen, dass er ein «Star» sei. «Man kennt mich eigentlich nur, weil ich in Fernsehspots aufgetreten bin», meinte er. Er gab aber weit deutlicher als in seinen Büchern zu verstehen, dass er tatsächlich mit dem Gedanken einer Prä- sidentschaft der Vereinigten Staaten gespielt habe. Der Mann: Lee A. lacocca, 64 Präsident und Generaldirektor der Chrysler Corporation. Erwirbt 1945 ein Diplom als Betriebswirtschafter, ...