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... einmal übernachten. Lass uns hinter Piacenza in Castell d’Aquarto in der »Bar Stazione« wieder treffen, nicht später als 19 Uhr.« Damit war aus einer Autobahnfahrt von gut vier Stunden eine fast neunstündige Fahrt auf Nebenstraßen durch die Toskana geworden! Vom Flughafen war die Autobahn von Mailand bis kurz vor Pavia der schnellste Weg durch die norditalienische Tiefebene Richtung Hinterland Liguriens. Bis Pavia waren die G-Momente auf der App daher vernachlässigbar: nur 1,25 G pro Kilometer, ab jetzt sollte die kurvenreiche Strecke aber ordentlich Punkte bringen. Christian habe ich auf dem kurzen Autobahnstück weder vor noch hinter mir gesehen. Aber egal, jetzt begann der Fahrspaß. Schon kurz nach der Autobahn wurde es kurviger, die Straße führte durch kleine Städtchen mit malerischen Bauten und Plätzen. Es wurde spä- ter Nachmittag, aber selbst auf den Nebenstraßen und in den Dörfern staute sich immer wieder der Verkehr. Es gab Szenen wie in einem Film: In der engsten Gasse des Dorfes entlädt ein Lkw palettenweise Pellegrino vor einem Restaurant, der Verkehr staut sich, jeder hupt, Autotüren öffnen sich, Arme werden entrüstet in die Luft gereckt und dann verschwindet man wieder in seinem Fiat. Zwischen den bewegungslosen Blechbüchsen quetschen sich knatternde Motorroller an dem Lkw vorbei. Nach gefühlten Stunden ist die letzte Palette Leergut im ...