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... nur annähernd hätte ausdrücken können. Anfangs hieß das Projekt D1 und die Ende der 90er vorgestellte Studie des Concept D1 sollte etwas Großes ankündigen. Später wurde dem Serienmodell der Name des Sonnengottes Helios verliehen; eine Modellbezeichnung, die in der Vorkriegszeit bereits von einigen besonders exklusiven Reisewagen von Horch oder Packard getragen wurde. An die alten Zeiten erinnerte beim Phaeton nicht nur die Modellbezeichnung, sondern auch Details wie die hinterleuchteten Kennzeichen, für die es eigens eine Ausnahmegenehmigung gab. Beim Phaeton war zumindest am Anfang nur das Beste gut genug. Daher war auch nicht daran zu denken, dass das Vorzeigemodell der Wolfsburger in einer schnöden Fabrik vom Band plumpsen sollte. So ntstand zu Zeiten des automobilen Überflusses mit gigantischem Aufwand die Gläserne Manufaktur Dresden, in der der VW Phaeton nach Zwickauer Vorarbeiten in aufwendiger Handarbeit entstand. Die Werker trugen während der Fertigung, die mehr einer Oper, denn einer Fahrzeugproduktion glich, zumeist weiße Handschuhe und die Karossen bewegten sich auf führerlosen Arbeitsinseln nahezu geräuschlos über das Tanzund Produktionsparkett in der Sachsenmetropole. Der VW Phaeton sollte der weithin entfleuchten Mercedes S-Klasse, dem mehr und mehr aufstrebendem BMW 7er und wohl auch dem verwandten Audi A8 in seiner zweiten ...