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... eremitären Zeiten des Smart Fortwo sind vorbei. Jetzt drängt sich der Toyota iQ breit in sein Segment um zu beweisen, dass es im Groß stadtrevier auch ohne große Kompromisse geht. B ei den Ausreden für seine Schwächen war der Smart schon immer selbstbewusst. Hatte er gerade mal wieder eine Ver gleichstest-Schlappe gegen die Klein wagen-Riege erlitten, konterte er cool: „Als einzig wahres Stadtauto und Park problemlöser verzichte ich gerne auf Handlingund Komfort-Meriten.“ So erwartete auch lange niemand von der kleinen Einkaufstasche auf Rädern be sonderen Fahrspaß. Er war schließlich konkurrenzlos in seinem Segment - sei ner eigenen Klasse. Diese Zeiten sind vergangen. Toyota hat sich das Fortwo-Spektakel ein Jahr zehnt lang angeschaut und just in dem Moment, als sich der kaufmännische Erfolg des ehemaligen Milliardengrabs einstellte, mit dem iQ einen Gegenent wurf auf die Räder gestellt. Bulliger, flacher, breiter, aber auch fast 30 Zen timeter länger als der Fortwo. Immerhin bleibt er mit 2,98 Meter hauchzart unter der Mitmirmachtparken-Spaß-Grenze. Trotzdem fehlt ihm eine Fähigkeit: das Querparken. Kein Drama, denn über diese egoistische smartsche Eigen art hat so mancher Transporter-Fahrer in engen Gässchen schon zensurwürdig geflucht. Der iQ will kein harter City-Extremist, sondern ein vollwertiges Mini-Auto sein. Auf seinen ...