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... einen neuen inoffiziellen Rundenrekord darstellte. Auf trockener Piste fanden die beiden Trainingssitzungen vom Samstag statt. Ickx wurde Trainingsschnellster und unterbietet mit 1'57,7 seine letzt] ährige Trainingszeit um 2,7 Sekunden. Pech hatte der Schweizer Xavier Perrot bei seinem Formel-1-Debüt schon am Freitag. Nach vier Runden ging der Motor in die Brüche; der Ersatzmotor traf erst am Samstagnachmittag ein und ein weiteres Training war nicht mehr möglich. Er musste sich mit 2'16,0 begnügen, was nach seinen eigenen Aussagen sogar schlechter als seine beste Formel-2-Zeit ist. Es ist jedoch zu bemerken, dass sein March, von Jo Siffert zur Verfügung gestellt, ein letztjähriges Modell mit Seitentanks ist. Umsonst hielt man in Hockenheim nach dem Brasilianer Emerson Fittipaldi Ausschau. Einige Tage vor dem Rennen war er zusammen mit seiner Frau bei Lyon in einen Verkehrsunfall verwickelt worden, wobei sowohl er als auch die Gattin verletzt wurden. Die Rekonvaleszenz sollte einige Wochen in Anspruch nehmen, so dass Fittipaldi wahrscheinlich auch in Zandvoort nicht an den Start gehen kann. Ein zusätzliches Training am Sonntag ohne offizielle Zeitnahme ermöglichte den Fahrern die letzten Einstellungen zu testen. 17 Wagen stellten sich dem Starter; Ickx allein in der ersteh Reihe, denn zu Ehren von Jochen Rindt blieb der beste Startplatz ...