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... und Fahrer standen vor General Abarth stramm. Mein normalerweise sehr ausgeprägter Schmäh war bei Einsätzen für Abarth am Nullpunkt. Der Mann besaß eine derartige Autorität, dass man sich nicht den geringsten Scherz erlauben durfte. Ich hatte immer das Gefühl, nicht unter Leistungs-, sondern Erziehungsdruck zu stehen. Trotzdem möchte ich die Zeit nicht missen, in der ich für Carlo fuhr. Er hatte die schnellsten Autos, und sein Werk war so sauber wie eine Intensivstation. Er war für mich ein alles beherrschender Mensch, und außer meinem Vater, der zwischen den Weltkriegen mit ihm in Wien Fußball gespielt hatte, kannte ich keinen, der mit ihm per Du gewesen wäre.« HANS HERRMANN: »Abarth war nicht nur ein überaus erfolgreicher Motorrad-Rennfahrer, Rennstallbesitzer und Unternehmer, er war auch ein sehr ehrlicher, offener und strenger Chef mit einer unglaublichen Erfahrung im Motorsport.« ANTONIO TOMAINI, Abarthund Osella-Renningenieur: »Abarth war eine außergewöhnliche Person. Von ihm kam nie ein Lob oder ein Kompliment. Er wiederholte immer, dass er keine Zeit verlieren würde, das zu loben, was gut gemacht wurde, sondern zog es vor, das zu verbessern, was es zu verbessern gab.« HEINZ PRÜLLER, Motorsport-Journalist: »Er war immer gerecht, hat sich nur nie austricksen lassen von Fahrern und Managern. Er regierte sein Team mit Härte, aber auch viel Herz. ...