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... Feuer zu überschütten. Andererseits werden Defileen vornehmlich jene Punkte sein, die Radfahrerkompanien — selbst der Kavallerie voraneiiend — in die Hand nehmen oder sie abringen müssen, falls sie der Gegner bereits okkupiert hätte. Defileegefechte dürften also zumeist Radfahrerkompanien engagieren, und Maschinengewehre reprä- sentieren gerade für Kämpfe an Defileen die rationellste Waffe, weil sie auf zulässig schmälstem Entwicklungsraume die zulässig grösste Feuerkraft garantieren. Deshalb scheint es unerlässlich, diesen fliegenden Kompanien ebenso rasche Maschinengewehre einzuverleiben. Und da ist es wieder nur das «Rad», das den Maschinengewehren das rasche Fortkommen sichert, aber ein Rad, das nicht menschlicher Muskelarbeit seinen Bewegungseffekt verdankt, sondern das im modernsten, maschinellen Antrieb die Quelle seiner Nutzbarmachung findet. Das Motorrad, zweioder dreirädrig, das mit seinem soliden, starkrahmigen Gerüst als «Gewichtsträger» gegenüber dem gewöhnlichen Fahrrade gewährleistet, auch ein ca. 25—30 kg schweres Maschinengewehr samt Wasserjacke zu tragen, ist für diese Zwecke das geeignetste Bewegungsinstrument. Seine kräftige Konstruktion wird es auch technisch zulassen, was taktisch noch gefordert werden müsste, wenn es nicht bloss Transportierlafette, sondern auch Lafette mit «Schusslager» sein soll, nämlich: die Anbringung eines stählernen ...