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... das gleiche Gewicht aufzuweisen wie ihre serienmässigen Vorbilder. Das Innere dieser Renn- Tourenwagen - das sind sie eigentlich - wird zwar so weitgehend ausgeräumt, dass die Karosserie praktisch nur noch aus der nackten Blechhülle besteht. In diese werden aber die vielen Stahlrohrverstrebungen sowie der Spezialsitz mit seinen Gurten eingebaut und damit das Originalgewicht wieder erreicht, allerdings bei erhöhter Kollisionsfestigkeit. Man kann sich heute kaum Autos von höherer passiver Sicherheit vorstellen als die Renn- Stockcars Amerikas. Der Ursprung In den USA standen Rennen mit Serien-Tourenwagen am Anfang des Autosportes. Schon um die Jahrhundertwende fanden Rennkonkurrenzen für mehrsitzige, in - damals noch bescheidenen - Serien gebaute Wagen statt. Und schon damals zeigte die Autoindustrie Interesse für den Renneinsatz ihrer Wagen, der die Qualität der Produkte am deutlichsten unter Beweis stellte. Berühmte Rennen jener Jahre, so der Vanderbilt Cup und die beiden ersten Auflagen der 500 Meilen von Indianapolis, wurden mit Tourenwagen bestritten. Erst von 191 3 sah man auf der letztgenannten Rundstrecke eigentliche Rennwagen um die Palme streiten. Auch in der Zwischenkriegszeit, in denen Veranstaltungen mit einsitzigen Rennwagen in den USA einige Verbreitung fanden, wurden zahlreiche Rennen für modifizierte Tourenwagen abgehalten, sei es auf Bahnen mit ...