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... Unverkaufte Wagen, nun vor allem Princess und Maxi, stehen in den Halden, und der Konzern hat nicht mehr genügend Mittel, um die Produktion auf Lager zu finanzieren. Bereits wurden 25 000 Arbeiter entlassen, und BL gab bekannt, dass viele unter ihnen nicht mehr eingestellt werden können, wenn sich die Situation nicht ändert. Deshalb waren die Arbeiter nicht mehr bereit, ihre Arbeitsplätze preiszugeben, indem sie für einen kommunistischen Gewerkschaftsführer stimmen, den viele fürchten und hassen. Robinsons Entlassung ist zwar ein Schlag gegen die Übermacht der Gewerkschaften, doch schwierige Probleme bestehen weiterhin. In einer geheimen Abstimmung verwarfen die Arbeiter eine Offerte der Firmenl«itung, die neben einer Lohnerhö- hung von 5 % eine weitere Steigerung vorsah, die jedoch an weitgehende Änderungen der Arbeitsorganisation zur Erhöhung der Produktivität gebunden war. Bisher hätte diese Ablehnung unmittelbar zu einem Streik geführt, doch angesichts der geänderten Atmosphäre will die Gewerkschaft vorerst noch diskutieren, bevor sie eine Entscheidung trifft. Nach seinem Sieg in der Affäre Robinson hat Edwardes den Gewerkschaften deutlich gemacht, dass er keineswegs blufft und dass die Schwierigkeiten des Konzerns tatsächlich so gross und komplex sind, wie er sie schildert. Nach ihm hätte ein Streik wegen Robinson nicht nur die für den Herbst ...