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... sich dieses Problems anzunehmen. Man entwickelte eine elektromechanische Feststellbremse, die über einen Wippschalter betätigtwird. Mit ihm wird ein kleiner Elektromotor im hinteren Bremssattel eingeschaltet. Derdrückt über Zahnriemen und Getriebe mit einer Gewindespindel die Bremsbacken gegendie Scheibe. Soll die Bremse gelöst werden, dreht der Motor rückwärts. Mit diesem Systemliessen sich zwischen 1 und 3 kg Gewicht pro Auto sparen, berichtete Wörsdörfer Einziger Pferdefuss ist dieGewichtserhöhung pro Bremssattel um 130 g, die angesichtsimmer häufiger verwendeter Bremssättel aus Aluminium nur scheinbar schwer wiegen. Tatsächlich lassen sich auf elektromechanische Weise weit höhereKlemmkräfte auf die Scheibe ausüben als mit Hand oder Fuss, so dass der Wagen auchan steilem Gefälle sicher gehalten wirdWörsdörfer vertritt zu Recht die Auffassung, dass Automobilund Bremsenhersteller bei serienmässigem Einbau derelektromechanischen Feststellbremse an dieser das Verhalten solcher Systeme in Kundenhandstudieren können, bevor man sich an die elektromechanische Fahrbremse wagt. Die Kosteneines solchen Systems wären mit jenen für Fussfeststellbremsen vergleichbar - bei deutlich höherem Nutzen für den Automobilisten. Interessant auch,dass die elektromechanische Feststellbremse durch entsprechende Sensierung rechts wie links die gleichen Bremswerteergeben ...