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... SwissClassics Nr. 14 | 02.2007 REPORTAGE | GRABER TRIUMPH CABRIOLET Reanimierte Schönheit Ende des Jahres 1936 wurden drei Chassis des schon damals seltenen Triumph Continental durch Johann Hauser in Zürich importiert und am 17. Januar 1937 zu Carrossier Hermann nach Wichtrach geliefert. Eines der Chassis bekam einen viertürigen Limousinenaufbau, als zweites entstand ein viertüriges Cabriolet. Der dritte Continental wurde leicht und elegant zweitürig mit Stoffverdeck, also als Cabriolet, eingekleidet. Text: Hanspeter Bröhl, Fotos: Franz Hatebur und Hanspeter Bröhl Das Sechszylinder-Triumph-Fahrgestell hörte auf den seltenen Namen Continental. Selten deshalb, weil es diese Bezeichnung während nur etwa zweier Jahre und bei 76 Chassis gab. Technisch war es ein Typ Dolomite 2 Liter; die Leistung betrug 70 PS bei 4500 U/min und der Wagen hatte, schon recht modern, hydraulische Bremsen. Alle drei neue aufgebauten «Graber» waren auf dem Genfer Automobisalon 1937 zu bewundern. Beim zweitürigen Cabrio hatte man auf Trittbretter verzichtet, um die Sportlichkeit besser hervorzuheben – aber nur für zwei Jahre. Weil kleine Steinchen, vom Vorderrad aufgespickt, genau auf den hinteren Kotflügel zielten und damit den Lack beschädigten, schaffte man mit einem Trittbrett Abhilfe. Das sportliche in Elfenbeinfarbe gehaltene Zwei-Fenster-Cabriolet wurde allgemein bewundert – so auch ...