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... erhalten. Sechszylinder (in Reihenanordnung) gab es schon bei Audi, als das Unternehmen noch zur Auto Union gehörte. Derletzte Sechser - von Horch übernommen - hatte einen Hubraum von 3,2 1 und liefertebei 3600/min 82 PS. Die Fertigung lief 1940 aus. In der Nachkriegszeit kreisten die Gedanken der Audi-Motoreningenieure zuerst um einen Reihenmotor, der eventuell ein Flaggschiff mit Hinterradantrieb vorantreiben sollte. Der aus dem827 entwickelte Reihen-Sechszylinder nistete sich zwar alsDiesel im VW-Nutzfahrzeugtyp LT und in einer Volvo-Limousine ein. Für Vorderradantrieb war er aber für den Längseinbau zu lang, und bei Quereinbau ä la Princess wäre eine aufwendige und unrentable Getriebekonstruktion nicht zu umgehen gewesen.1985 begann ein kleines Team in der Ingolstädter «Ludwigsburg» mit der Arbeit an einem Sechszylinder in V-Formauf der Basis bewährter 827-Bauelemente. Um die gleiche Zeit ging man in Wolfsburg daran, einen kurzen Sechser mit engem Spreizwinkel zu schaffen. Das musste zu einer Kollision führen. Im Februar 1987 ereilte die Ingolstädter der Befehl, die Arbeit am V6 einzustellen. Wie das bei enthusiastischen Teams nicht selten zugeht, muss in aller Stille in Ingolstadt doch noch ein wenig weitergebastelt und bei derKonzernzentrale gebohrt worden sein. Im Februar 1988 jedenfalls ging bei der bayerischen ...