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... eigene Rennsportwagen Nach seinen Tourenwagen-Einsätzen mit dem NSU TT hatte Maier die Idee, für die Saison 1969 einen eigenen, offenen Rennsportwagen zu bauen. Im Gegensatz zum Vorbild, dem CanAm-McLaren, der bereits in Monocoque- Bauweise konstruiert war, hatte Maiers Rennwagen ein konventionelles Rohrrahmenchassis. «Der rennbegeisterte Bildhauer Romano Fenaroli, ein guter Bekannter, machte den Formel 3 Brabham von Manfred Mohr ausfindig. Für das Rolling-Chassis musste ich 5‘000 Franken berappen – ich erinnere mich an den Betrag, wie wenn es gestern gewesen wäre», schildert Maier. Das Brabham-Chassis wurde aufgeschnitten, die Cockpitzone verbreitert und alles wieder zusammengeschweisst. Innerhalb von nur gerade vier Monaten Bauzeit entstand so ein neuer Rennsportwagen. «Zusammen mit meinem Mechaniker Bruno Huber arbeiteten wir in unserer Freizeit und an den Wochenenden am Rennwagen. Chassis, die Carrosserie und die Anpassungen für den NSU-Motor erledigten wir alles in Eigenregie. Für mich war klar, dass ich nicht den in der Formel 3 üblichen Ford-Motor verwenden würde. Das NSU-Triebwerk war viel moderner und leistungsfähiger», führt Maier aus. Nur: Im NSU TT war der Motor quer eingebaut, im Sportwagen musste er längs eingebaut werden, sonst hätte die Hinterachse zusammen mit dem Hewland-Getriebe nicht mehr funktioniert. «Das hat uns einiges ...