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... die Polsterung zuständig. Viel Eigeninitiative war gefragt, denn ab gesehen von halbierten Schaumodellwa gen und einigen Fotos existierten keine weiteren Unterlagen oder Zeichnungen. BMW ist deshalb zu Recht davon über zeugt, dass die Lehrlinge, die zwei Jahre an dieser Restaurierung gearbeitet haben — die ersten vier Monate waren einzig mit Vorbereitungen ausgefüllt —, sehr viel Zusätzliches zu ihrer eigentlichen Ausbildung hinzugelernt haben. Jedes auch noch so kleine Teilchen wur de aufbewahrt und wiederverwendet, aber die Aluminiumkarosserie war dermassen korrodiert, dass — nach einer Schätzung von Helmut Hauser — etwa zwei Drittel des Aufbaus neu angefertigt werden mussten. Glücklicherweise wa ren Motor und Getriebe nicht auch durchgeschnitten und halbiert worden. Diese so wichtigen Aggregate befanden sich in einem aussergewöhnlich guten Zustand. Die rund 100 000 Kilometer hat ten kaum Spuren hinterlassen. Das grösste Problem gab die Herstellung von Messinggussteilen auf. Es kostete Hauser viele Mühe, innerhalb der Firma weitere Begeisterte ausfindig zu machen, die die nötigen Teile giessen konnten. Bei den Aluminiumteilen wie dem Diffe rentialgehäuse, der Brücke, welche die Vorderradaufhängungen miteinander verband, und den Radnaben sah es dank der modernen Fertigungsmethoden et was besser aus. Gerade diese Alumi niumgussarbeiten müssen aber bei den Giessern von 1924 ...